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Interaktive 3D- und BIM-Messestände: Wo der Mehrwert entsteht

Die Technik ist sinnvoll, wenn sie Entscheidungen, Koordination, Produktkommunikation oder Wiederverwendung verbessert

Interaktive 3D- und BIM-Messestände: Wo der Mehrwert entsteht

BIM ist nicht das Produkt. Das Produkt ist eine klarere Entscheidung und ein besser gesteuertes Projekt.

<p>Interaktives 3D wird häufig als beeindruckender visueller Zusatz präsentiert. Für einen Aussteller ist Neuheit allein jedoch kein ausreichender Zahlungsgrund. Wert entsteht erst, wenn das Modell Missverständnisse reduziert, Freigaben beschleunigt, Koordination verbessert oder die Nutzungsdauer von Standelementen verlängert.</p> <h3>Fernfreigabe für internationale Teams</h3> <p>Über einen Browserlink können Entscheider, Marketing- und Produktteams denselben räumlichen Entwurf prüfen, ohne Spezialsoftware zu installieren. Sichtbeziehungen, Besprechungsbereiche, Lager und Produktpositionen lassen sich oft besser verstehen als über einzelne Bilder.</p> <h3>Variantenvergleich vor der Fertigung</h3> <p>Alternative Grundrisse, Materialien, Farben und Markenpositionen können vor Produktionsbeginn verglichen werden. Das ist besonders hilfreich, wenn eine späte Grundrissentscheidung mehrere Lieferanten gleichzeitig betreffen würde.</p> <h3>Modellbasierte Koordination</h3> <p>Ausgewählte Objekte können Maße, Kennzeichnungen, Materialangaben und Verknüpfungen zu Plänen tragen. Das Modell kann Informationen ordnen, sollte aber nicht überladen werden. Ein temporärer Stand benötigt selten denselben Informationsgrad wie ein dauerhaftes Gebäude.</p> <h3>Wiederverwendbare Systeme und digitaler Bestand</h3> <p>Unternehmen mit wiederkehrenden Messeauftritten können Rahmen, Möbel, Bildschirme, Theken und Grafiken strukturiert erfassen. Künftige Standvarianten lassen sich dann mit vorhandenen Elementen planen, statt jedes Mal bei null zu beginnen.</p> <h3>Interaktive Produktpräsentation</h3> <p>Bei komplexen Industrieprodukten, großen Katalogen oder Exponaten, die nicht physisch zum Stand gebracht werden können, kann ein Touchdisplay eine interaktive Produktumgebung bereitstellen. Entscheidend ist, dass der Inhalt eine konkrete Besucherfrage oder ein Verkaufsgespräch unterstützt.</p> <h3>Wann darauf verzichtet werden sollte</h3> <p>Ein kleiner einmaliger Systemstand mit wenigen Entscheidungen rechtfertigt möglicherweise keine vollständige interaktive Umgebung. Standardpläne und Renderings können schneller und wirtschaftlicher sein. Die richtige Frage lautet nicht, ob BIM technisch möglich ist, sondern welche Entscheidung oder welches Betriebsproblem verbessert wird.</p> <p><a href="/pages/interaktive-messestaende-bim-3d-koeln">Interaktive 3D- und BIM-Leistungen von Benatrix ansehen</a>.</p> <h3>Weiterführende Informationen</h3> <p><a href="https://www.auma.de/de/ausstellen/vorteile-von-messen/">AUMA zu Präsenzmessen und digitalen Erweiterungen</a><br><a href="https://www.koelnmesse.com/pressreleases/pm_9000_2024_4_EN%28GB%29.xml">Koelnmesse zu Nachhaltigkeit und wiederverwendbaren Standsystemen</a></p>